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Silber und Bronze beim Weltcup für Zarife Imeri PDF Drucken E-Mail

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MALCHOW (fns) - Mit zwei Medaillen dekoriert kehrte Zarife Imeri aus Malchow vom Weltcup der Rollstuhl­fechter von der Müritz an den Neckar zurück. Im Florett-Einzel­wettbewerb erkämpfte sich die Rollifechterin der SV 1845 Esslin­gen in der Kategorie A die Bronze­medaille, mit der deutschen Mann­schaft gewann Imeri Weltcup-Silber mit dem Degen.

Während draußen eine dicke weiße Schneedecke das öffentliche Leben fast zum Erliegen brachte, ging es in der Sporthalle heiß her. Imeri startete bei dem mit 16 Nationen stark besetzten Weltcup mit Flo­rett und Degen in den Einzelwett­bewerben und wusste zu überzeugen.

In der Florettkonkurrenz erreichte die Esslingerin die Direktaus­scheidung auf eins gesetzt. Nach einem ungefährdeten 15:12-Sieg gegen Justine Ng (Hongkong) stand Imeri im Halbfinale der Russin Elena Chervyakova gegenüber. In einem spannenden Gefecht unterlag die SV-Fechterin am Ende etwas unglücklich mit 10:15, freute sich aber riesig über den Gewinn der Bronzemedaille. Am Ende wusste die Hongkong-Chinesin Chui Yee Yu zu überzeugen und siegte unangefoch­ten.

 

 

 

 

 

 

Mit dem Degen erkämpfte sich Imeri mit einem 15:13-Sieg gegen die Kanadierin Sylvie Morel den Einzug ins Viertelfinale. Hier traf die Esslingerin auf die Paralympics-Siegerin Yu aus Hongkong und unterlag mit 11:15. Im End­klassement belegte die SV-Athletin einen guten achten Platz, den Weltcup-Sieg holte sich erneut die Favoritin Yu.

 

 

 

 

In Malchow wurde ein Mannschafts-Weltcup im Frauendegen ausgetra­gen. Das Deutsche Team in der Besetzung Zarife Imeri (Esslin­gen), Simone Briese-Baetke (Tau­berbischofsheim) und Annabel Breuer (Laupheim) startete auf drei gesetzt in den Teamwettbe­werb. Im Halbfinale gegen Weiß­russland zeigte das Frauenteam von Cheftrainer Swen Strittmatter eine starke Leistung und brachte die bereits zu Beginn erkämpfte Füh­rung ungefährdet mit 45:34 nach Hause. Im Finalgefecht gegen die hoch favorisierten Athletinnen aus Hongkong konnten die deutschen Frauen zunächst mithalten. Gegen Ende jedoch legten die Fechterin­nen aus Hongkong noch einen Gang zu und sicherten sich mit 45:34 den Sieg. Mit ihrem zweiten Platz lassen die deutschen Frauen be­reits jetzt auf eine Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Paris hoffen.

 

 

 

 

 
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